30. Geburtstag unserer Jona-Kita

 

Das waren früher noch ganz andere Zeiten.“ Mit diesen Worten erinnert sich Elke Hunke an die Anfänge der Kita Jona, die am gestrigen Montag ihren 30. Geburtstag feierte.

Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN durften exklusiv dabei sein, als Pfarrerin Johanna Krumbach, Leiterin Helene Sterz, ihre Stellvertreterin Silke DeWolf und Elke Hunke, die seit der Gründung der Kita als Erzieherin dort tätig ist, gemeinsam die Jahre Revue passieren ließen und auf die Anfänge blickten.

„Wenn man sich überlegt, dass die Kita Jona als jüngste Kita im Familienzentrum bereits 30 Jahre alt wird, merkt man erst einmal, wie alt man selber schon ist“, erklärte die Seelsorgerin schmunzelnd. Sie freut sich, dass die Erzieherinnen bereits vielen Kindern Bildung und eine glückliche Erziehung vermitteln konnten. Auch funktioniere die Zusammenarbeit zwischen allen drei Kitas hervorragend. „Ich erlebe es als sehr schön, dass man sich untereinander hilft und unterstützt.” Dabei verrät Johanna Krumbach auch eine Besonderheit: „In der evangelischen Landeskirche ist es einzigartig, dass gleich drei Kitas immer noch in der Trägerschaft einer Kirchengemeinde sind.”

An ihren ersten Tag in der Kita Jona kann sich Elke Hunke noch ganz genau erinnern. „Der 1. März 1991 war ein Freitag. Ich bin damals zu meiner Leitung gegangen und habe darum gebeten, nachmittags frei zu bekommen, da ich zu der Trauung meiner besten Freundin gehen wollte“, erinnert sich die Erzieherin. Sie sei an ihrem ersten Tag in der neuen Kita sehr aufgeregt gewesen. „Neue Mitarbeiter, neue Kinder — da musste ich mich erst einmal richtig reinfuchsen“, berichtet Elke Hunke. In der Anfangszeit seien auch die Anforderungen, im Vergleich zu heute, ganz anders gewesen. Während die Erzieherinnen heutzutage viele organisatorische Dinge zusätzlich erledigen müssten, habe man früher noch mehr Zeit mit den Kindern verbringen können. Auch gebe es heute mehr Therapeuten als damals, die die Kinder begleiten würden. „Ich fühle mich sehr mit der Einrichtung verbunden“, so Elke Hunke gegenüber der Redaktion.

Der Kuchenwal stieß auf große Begeisterun. Foto: Wolff

Für den gestrigen Tag hatte Leiterin Helene Sterz etwas Besonderes geplant. Schon die Zuwegung zum Eingang war bunt geschmückt und auch im Innenraum waren zahlreiche Luftballons aufgehängt, die auf das Jubiläum aufmerksam machten. „Ich habe versucht, an alle zu denken“, erklärte die Leiterin. So sei auch die Idee mit dem Kuchen — in Form eines Wals — entstanden, der eine Überraschung für alle gewesen sei. Auch habe sie eine Kleinigkeit für alle Mitarbeiter geholt, und für die Kinder gebe es ebenfalls eine Überraschung. „Ich finde es wichtig, dass man auch jedem zeigt, dass man die Arbeit eines jeden Einzelnen in der Kita hier wertschätzt“, so Helene Sterz. Im Normalfall hätte es auch einen Familiengottesdienst gegeben, leider sei das im Augenblick nicht möglich.

Die stellvertretende Leitung Silke DeWolf zeigte sich von dem Kuchenwal besonders beeindruckt. „Es ist genau der gleiche Wal, der auf unserem Logo zu sehen ist“, berichtet sie. Silke DeWolf ist seit viereinhalb Jahren in der Kita tätig ist und fühlt sich nach eigenen Angaben hier ganz besonders wohl. Auch ihr eigener Sohn sei hierhin gegangen, weswegen Silke DeWolf natürlich eine besondere Verbindung zu der Einrichtung hat.

Seelsorgerin Johanna Krumbach erklärte, dass sie sich für die zukunft wünsche, dass der Zusammenhalt weiter so bestehen bleiben möge, wie bisher und „dass die Kinder auch weiterhin so gefördert werden, vor allem auch im christlichen Glauben.“ Dem stimmten auch die übrigen Gratulanten zu.

Und auch die Redaktion gratuliert auf diesem Wege noch einmal herzlich der Einrichtung.

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